Alle Artikel mit dem Schlagwort: Entwicklung

Willenskraft

Kennen Sie jemanden, der „Willensschwäche“ als erklärtes Ziel hat?

Willensstärke wird wohl von jedem Menschen als durchaus wünschenswerte Eigenschaft  angesehen. Oder kennen Sie jemanden, der für sich lieber mehr Willensschwäche hätte? Willenskraft ist ja auch eine sinnvolle Errungenschaft, denn sie dient im Großen und Ganzen den eigenen Interessen. Wer willensstark ist, erreicht seine Ziele eher als ein Schluffi, der lieber seiner Bequemlichkeit nachgibt. Manche Anstrengung lässt sich nur mit Willensstärke durchhalten. Aber besitzen Sie genug von diesem wunderbaren Elixier? Und wenn Sie gern mehr davon hätten, wie ließe sich das erreichen?

Schild 90 - Strke

Ob Stärke oder Schwäche – auf die Dosierung kommt es an

Die meisten Menschen kennen sich mehr oder weniger mit sich aus: Dieses uns jenes sind meine Stärken, und das und das sind meine Schwächen. Die Stärken sind gut und die Schwächen sind schlecht. Oder? Ich halte diese strikte Zweiteilung nicht für hilfreich. Deshalb halte ich auch nichts von dem Ansatz, der fordert, dass man die Stärken stärken und die Schwächen möglichst tilgen sollte. Denn in meinen Augen verbergen sich auch in den Schwächen sehr nützliche Stärken, man muss sie nur finden und anerkennen. Und genauso kann eine Stärke zur Schwäche werden, wenn sie überproportional ins Gewicht fällt. So, wie jedes Heilmittel, wenn man es überdosiert, zu einem Gift werden kann und jedes Gift, in der richtigen Menge und zum richtigen Einsatz gebracht, eine Heilwirkung haben kann, so sind unsere Stärken und Schwächen Teil eines Ganzen – unserer Persönlichkeit – und müssen nur im richtigen Maß angewendet werden.

Einfacher als Sie denken

Es geht leichter als Sie denken!

Gründe dafür, sich selbst verändern zu wollen, gibt es reichlich. Sie alle haben damit zu tun, dass man sich das Leben, die Gestaltung seiner Beziehungen oder die Bewältigung bestimmter Situationen leichter machen will. Dafür ist man bereit, an sich selbst zu arbeiten. Aber: „Arbeit an sich selbst“ – das klingt schon nach Anstrengung, nach Mühsal, Blut, Schweiß und Tränen, nach harter Arbeit halt. Es klingt nicht nach Lebensfreude, Leichtigkeit und Aufatmen. Schade eigentlich, denn genau das sollte ja dabei herauskommen.

Fisch

Sind Sie etwa ein Fisch?

Der Abteilungsleiter nimmt seine Verantwortung als Führungskraft sehr ernst. Als junger Angestellter hatte er sich oft genug darüber geärgert, seinen Chef nur als abgehobenen „Den da oben“ zu erleben. Deshalb ist es ihm besonders wichtig, möglichst immer als Ansprechpartner für seine Mitarbeiter da zu sein. Allerdings steht er unter erheblichem Termindruck. So viel Zeit, wie er gern möchte, kann er sich gar nicht für jeden Einzelnen nehmen. Als heute schon wieder ein Mitarbeiter, der für seine vielen Sonderwünsche bekannt ist, bei ihm anklopft, bedeutet er ihm, dass er darüber jetzt wirklich nicht mit ihm reden will.

Traume

Träume sind Schäume – Pläne sind Schwäne

Unterstützen Sie sich mit der Kraft Ihres Geistes – aber richtig! Wer sich in den letzten Jahren damit beschäftigt hat, wie der Mensch sich selbst bei der Erreichung seiner Ziele motivieren und unterstützen kann, hat meist in etwa folgendes erfahren: Es ist wichtig, sich die Ziele sehr konkret und positiv auszumalen und sich innerlich in den Zielzustand hineinzuversetzen, um so das Unbewusste zu veranlassen, über dieses positive Denken den angestrebten Zustand zu erreichen. Dass das „positive Denken“ längst nicht die Heilsgeschichte ist, wie seine Befürworter glauben machen wollten, hat sich inzwischen herumgesprochen. Psychologische Forschung hat nachgewiesen, dass Menschen, die sich allein auf das „positive Denken“ veranlassen in vielen Situationen sogar schlechter abschneiden als andere, die ohne dieses „Hilfsmittel“ ähnliche Situationen bewältigten, Prüfungen zum Beispiel oder Diäten oder Jobsuche.

Evolution of a young plant, isolated on white

Unzufrieden mit sich? Herzlichen Glückwunsch!

Was Besseres kann Ihnen gar nicht passieren! Okay, zugegeben, das ist ein bisschen übertrieben – es ist wunderbar, wenn man mit sich zufrieden ist. Aber wann passiert das eigentlich? Wenn man etwas geschafft hat, wenn man einen Schritt gegangen ist, den man sich vorher gar nicht zugetraut hat, wenn man alte Beschränkungen losgeworden ist. Am meisten zufrieden mit sich ist man doch dann, wenn man selbst das Gefühl hat, ein wenig über sich selbst hinausgewachsen zu sein, wenn man sich weiterentwickelt hat. Kluge und erfolgreiche Menschen behaupten gern, dass diese Weiterentwicklung niemals aufhören dürfe, denn jeder Stillstand sei ein Rückschritt. Stimmt vermutlich! Und was ist die Antriebskraft für die stetige Weiterentwicklung? Genau, dieses Quentchen Unzufriedenheit, das es braucht, damit man den Allerwertesten aus der Komfortzone bewegt.

Amygdala egal

Ist Ihrer Amygdala doch egal, ob Sie Ihr Problem verstanden haben…

Problem erkannt, Problem gebannt? Schön wär’s! Die einfachsten der täglichen Probleme lassen sich so lösen. Aber wenn es wirklich schwierig wird und unter die Haut geht, leider nicht. Man kann sein Problem noch so gut verstehen – das ändert gar nichts an der Sache! Sind Sie auch schon dem Trugschluss aufgesessen, wenn Sie erst einmal genau wüssten, was es mit Ihrem Problem auf sich hat, wo es herkommt, wie es entstanden ist, was genau Ihre Eltern, Ihr doofer Lehrer, Ihre schreckliche Schwester, Ihr hirnrissiger Bruder damals gemacht haben, sodass Sie heute mit diesem Scheiß-Problem dasitzen, dass also, wenn Sie das genau analysiert haben würden, Sie endlich auch den Weg gefunden hätten, es los zu werden? Und stattdessen taucht es, treu wie Gold, immer wieder auf. Ich will mich nicht stressen lassen von diesem blöden Kollegen, ich will ihm endlich, ruhig und vernünftig natürlich, aber klar und deutlich, sagen, was Sache ist… und wenn es soweit ist, zittere ich vor Wut wie immer und die besten Argumente fallen mir erst hinterher ein. Sie kriegen jedes Mal, …

Neuro

Niemand ist der Sklave seiner alten Muster!

Wer kennt das nicht: Seit langer Zeit, womöglich schon seit Jahren oder Jahrzehnten, würden Sie sehr gern etwas Bestimmtes anpacken – aber Sie trauen sich nicht! Sie träumen schon so lange davon, dieses oder jenes zu tun, zu unternehmen, zu lernen, aber es gibt eine innere Hürde, die bislang erfolgreich verhindert hat, dass Sie den ersten Schritt wagen. Sie wissen eigentlich genau, dass Sie in Ihrem Beruf viel weiter kommen könnten – wenn, ja wenn diese innere Blockade nicht wäre, sich mehr in den Vordergrund zu stellen, auf sich aufmerksam zu machen, sich etwas zuzutrauen und das auch nach außen zu zeigen. Sie geraten immer wieder in Situationen, die mit großem Stress für Sie verbunden sind – vielleicht, weil Sie Angst haben, abgelehnt zu werden, oder weil Sie fürchten, nicht erfolgreich zu sein, oder sich aus einem anderen Grund unsicher fühlen.

Persönlichkeit

Was ist eigentlich „Persönlichkeitsentwicklung?“

Nachdem es jahrelang still geworden war um die Persönlichkeitsentwicklung, taucht sie als Thema jetzt verstärkt wieder auf, nicht nur bei Personalern, sondern allgemein bei Führungskräften – vielleicht, weil man gemerkt hat, dass Techniken und Tools, so wichtig sie sind, allein noch keine gute Führungskraft ausmachen. Manchmal hatte ich jedoch den Eindruck, dass es eine gewisse Unklarheit darüber gibt, was da eigentlich entwickelt werden soll oder was es überhaupt bedeutet, dass die „Persönlichkeit“ sich entwickelt.