Alle Artikel in: Persönlichkeitsentwicklung

Fisch

Sind Sie etwa ein Fisch?

Der Abteilungsleiter nimmt seine Verantwortung als Führungskraft sehr ernst. Als junger Angestellter hatte er sich oft genug darüber geärgert, seinen Chef nur als abgehobenen „Den da oben“ zu erleben. Deshalb ist es ihm besonders wichtig, möglichst immer als Ansprechpartner für seine Mitarbeiter da zu sein. Allerdings steht er unter erheblichem Termindruck. So viel Zeit, wie er gern möchte, kann er sich gar nicht für jeden Einzelnen nehmen. Als heute schon wieder ein Mitarbeiter, der für seine vielen Sonderwünsche bekannt ist, bei ihm anklopft, bedeutet er ihm, dass er darüber jetzt wirklich nicht mit ihm reden will.

Traume

Träume sind Schäume – Pläne sind Schwäne

Unterstützen Sie sich mit der Kraft Ihres Geistes – aber richtig! Wer sich in den letzten Jahren damit beschäftigt hat, wie der Mensch sich selbst bei der Erreichung seiner Ziele motivieren und unterstützen kann, hat meist in etwa folgendes erfahren: Es ist wichtig, sich die Ziele sehr konkret und positiv auszumalen und sich innerlich in den Zielzustand hineinzuversetzen, um so das Unbewusste zu veranlassen, über dieses positive Denken den angestrebten Zustand zu erreichen. Dass das „positive Denken“ längst nicht die Heilsgeschichte ist, wie seine Befürworter glauben machen wollten, hat sich inzwischen herumgesprochen. Psychologische Forschung hat nachgewiesen, dass Menschen, die sich allein auf das „positive Denken“ veranlassen in vielen Situationen sogar schlechter abschneiden als andere, die ohne dieses „Hilfsmittel“ ähnliche Situationen bewältigten, Prüfungen zum Beispiel oder Diäten oder Jobsuche.

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Darf’s ein bisschen Drama sein?

Bei Psychologischen Spielen gibt es, wie bei Gesellschafts- oder Mannschaftsspielen, ganz bestimmte Regeln, denen sie folgen, weshalb man dabei so leicht denkt: „Oh Gott, nicht das schon wieder! Ich weiß genau, was jetzt kommt!“ Psychologische Spiele sind aber auch dadurch gekennzeichnet, dass die Mitspieler wie in einem Schauspiel ganz bestimmte Rollen einnehmen. Die sie sogar einnehmen müssen, damit überhaupt ein Spiel zustande kommt.  Es sind genau drei Rollen, die zu einem psychologischen Spiel gehören und die gemeinsam das sogenannte Drama-Dreieck bilden: Opfer, Retter und Verfolger.

Evolution of a young plant, isolated on white

Unzufrieden mit sich? Herzlichen Glückwunsch!

Was Besseres kann Ihnen gar nicht passieren! Okay, zugegeben, das ist ein bisschen übertrieben – es ist wunderbar, wenn man mit sich zufrieden ist. Aber wann passiert das eigentlich? Wenn man etwas geschafft hat, wenn man einen Schritt gegangen ist, den man sich vorher gar nicht zugetraut hat, wenn man alte Beschränkungen losgeworden ist. Am meisten zufrieden mit sich ist man doch dann, wenn man selbst das Gefühl hat, ein wenig über sich selbst hinausgewachsen zu sein, wenn man sich weiterentwickelt hat. Kluge und erfolgreiche Menschen behaupten gern, dass diese Weiterentwicklung niemals aufhören dürfe, denn jeder Stillstand sei ein Rückschritt. Stimmt vermutlich! Und was ist die Antriebskraft für die stetige Weiterentwicklung? Genau, dieses Quentchen Unzufriedenheit, das es braucht, damit man den Allerwertesten aus der Komfortzone bewegt.

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„Du hast mich so verletzt, schluchz!“

Blut ist keines geflossen – aber wenn! Man würde darin waten, mindestens! „Du hast mich so verletzt“ zählt wahrscheinlich zu den beliebtesten Vorwürfen überhaupt, wenn in irgendeiner Beziehung, zwischen Partnern, Freunden, Eltern und Kindern, sonstigen Verbandelungen selbst beruflicher Art, etwas nicht so lief, wie man selbst sich das vorgestellt hat.

Neuro

Niemand ist der Sklave seiner alten Muster!

Wer kennt das nicht: Seit langer Zeit, womöglich schon seit Jahren oder Jahrzehnten, würden Sie sehr gern etwas Bestimmtes anpacken – aber Sie trauen sich nicht! Sie träumen schon so lange davon, dieses oder jenes zu tun, zu unternehmen, zu lernen, aber es gibt eine innere Hürde, die bislang erfolgreich verhindert hat, dass Sie den ersten Schritt wagen. Sie wissen eigentlich genau, dass Sie in Ihrem Beruf viel weiter kommen könnten – wenn, ja wenn diese innere Blockade nicht wäre, sich mehr in den Vordergrund zu stellen, auf sich aufmerksam zu machen, sich etwas zuzutrauen und das auch nach außen zu zeigen. Sie geraten immer wieder in Situationen, die mit großem Stress für Sie verbunden sind – vielleicht, weil Sie Angst haben, abgelehnt zu werden, oder weil Sie fürchten, nicht erfolgreich zu sein, oder sich aus einem anderen Grund unsicher fühlen.

Persönlichkeit

Was ist eigentlich „Persönlichkeitsentwicklung?“

Nachdem es jahrelang still geworden war um die Persönlichkeitsentwicklung, taucht sie als Thema jetzt verstärkt wieder auf, nicht nur bei Personalern, sondern allgemein bei Führungskräften – vielleicht, weil man gemerkt hat, dass Techniken und Tools, so wichtig sie sind, allein noch keine gute Führungskraft ausmachen. Manchmal hatte ich jedoch den Eindruck, dass es eine gewisse Unklarheit darüber gibt, was da eigentlich entwickelt werden soll oder was es überhaupt bedeutet, dass die „Persönlichkeit“ sich entwickelt.